![]() Alice im Wunderland im Test Zur Spieledatenbank...
Was? Ein neues Spiel, das auf einem aktuellen Kinofilm basiert? Oh Gott – das kann doch gar nicht gut gehen! Nun gut. Geben wir dem Spiel eine Chance und stecken wir die DS-Karte in unseren Handheld. Ob uns „Alice im Wunderland“ zum gleichnamigen Tim Burton Film überzeugt hat? Oder haben wir wieder neues Futter für unsere Müllpresse? Lest dazu unser Review.Die Story Machen wir einen kleinen Zeitsprung. 10 Jahre ist es her dass Alice in den Kaninchenbau gefallen ist. Schon wieder fällt sie in das mysteriöse Labyrinth und findet es verfallen und zerstört vor. Die Rote Königin hat mit ihrem Jabberwockey die Herrschaft übernommen. Die Bewohner des Wunderlandes möchten aber nicht der Herrschaft der Roten Königin verfallen. Also gründen sie eine Widerstandsgruppe. Es gibt eine Legende, dass Alice mit dem Schwert des Schicksals den Jabberwockey besiegen kann und damit die Rote Königin vertreiben kann. Also schicken die Bewohner das weiße Kaninchen aus, um Alice zu finden. Das Gameplay Schon das Hauptmenü des Spiels macht nicht den Anschein als wäre es eine billige Filmumsetzung. Die Menüpunkte sind sehr schön animiert. Im Spiel steuert ihr anfangs aber nicht Alice, sondern das weiße Kaninchen. Ihr habt die Aufgabe auf Alice aufzupassen. Solltet ihr sie zu lange alleine lassen, werden die Soldaten der Königin Alice fangen und alles war umsonst. Je nach Belieben könnt ihr einstellen ob euch Alice folgen soll oder ob sie stehen bleiben soll. Mit diesem Prinzip hüpft ihr durch kleine Level der Unterwelt. Trailer: Eure eigentliche Aufgabe ist es, Puzzleteile zu finden. Die ganze Welt besteht nämlich aus Puzzleteilen, die verschwunden sind. Mit der Zeit lernt ihr auch eine Menge anderer Charaktere kennen, die alle spezielle Fähigkeiten haben. Mit ihnen könnt ihr dann Hindernisse umgehen. So könnt ihr mit einer Fähigkeit die Schwerkraft besiegen und an der Decke laufen. Insgesamt hat uns das Leveldesign gefallen. Teilweise müsst ihr geschickt vorgehen und die Fähigkeiten kombinieren um den Levelausgang zu erreichen. Auch die Speicherpunkte sind fair platziert. Die Grafik und der Sound Die Grafik ist anfangs etwas ungewohnt. Die Entwickler haben sich für einen dunklen, bizarren Cel-Shading-Look entschieden. Mit der Zeit erkennt man aber, dass es eine sehr gute Wahl war, denn die bunten Bilder aus dem Film hätte man kaum auf dem DS umsetzen können. Auch die Animationen überzeugen und die Figuren sind wundervoll gestaltet. Vor allem die großen Glubschaugen von Alice sind eine nette Idee. Mit dem passenden Sound baut das Spiel eine grandiose Atmosphäre auf dem kleinen DS auf. Unser Fazit: „Alice im Wunderland“ für den Nintendo DS ist ein Überraschungstitel. Vor allem die Grafik hat uns überzeugt und auch das Gameplay strotzt nur voller tollen Ideen. So sollte eine Filmumsetzung aussehen! Vielen Dank an Disney Interactive für die freundliche Bereitstellung eines Testmusters!
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